Kooperationsabkommen

NRW rüstet sich für Wettbewerb bei innovativer Energietechnik

NRW-Landesenergieminister Axel Horstmann hat auf einer einwöchigen Reise durch die USA und Kanada verschiedene Kooperationsabkommen abgeschlossen, damit sein Land bei der Brennstoffzellen- und Wasserstoffenergietechnik zu führenden Nationen aufschließen kann. Ein US-Unternehmen wird sich sogar in NRW niederlassen.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp-nrw/sm) - Nordrhein-Westfalen rüstet sich für den internationalen Wettbewerb bei der innovativen Energietechnik durch Kooperationen mit den derzeit führenden Regionen der Welt auf diesem Gebiet. Landesenergieminister Axel Horstmann (SPD) schloss dazu auf einer einwöchigen Reise durch die USA und Kanada Kooperationsabkommen mit dem amerikanischen Bundesstaat Kalifornien und der kanadischen Provinz British Columbia. Ziel des Landes sei, mit diesen bei der Brennstoffzellen- und Wasserstoffenergietechnik führenden Nationen aufzuschließen, betonte Horstmann heute in Düsseldorf.

Vereinbart wurden ein intensiver Informationsaustausch sowie die Abstimmung gemeinsamer Entwicklungslinien und Strategien als Rahmen für einen verstärkten Austausch zwischen Industrie und Wissenschaft. Auf der Reise sei NRW dabei sehr viel Anerkennung zuteil geworden. Dies zeige, dass das Land auf diesem Gebiet "in der ersten Liga" mitspiele, betonte Horstmann. Das Land, das nach Angaben von Horstmann bei den innovativen Energietechniken führend in Deutschland ist, steht im Wettbewerb mit Bayern und Baden-Württemberg, europaweit mit Frankreich und Großbritannien.

Während der Reise gab ein US-Unternehmen bekannt, dass es sich in NRW niederlassen wird, wie der Minister erläuterte. In Kooperation mit RWE Fuel Cells und Buderus will Idatech aus Oregon Heizgeräte auf Brennstoffzellenbasis entwicklen. Die US-Firma 3M, die in Neuss eine Niederlassung mit 1500 Mitarbeitern betreibt, will den Standort weiter ausbauen, wie der Geschäftsführer Deutschland, Karl Andreas Moll, ankündigte.