Energietechnologien

NRW: Landesprogramm fördert Einsatz Erneuerbarer Energien

Mit dem neuen Förderprogramm "progres.nrw" will das NRW-Wirtschaftsministerium die Entwicklung erneuerbarer Energien und neuer Techniken zur Energieeinsparung so weit vorantreiben, dass sie konkurrenzfähig am Markt bestehen können. So sollen Energiekosten gesenkt und zum Klimaschutz beigetragen werden.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp-nrw/sm) - Der Name progres des Förderprogrammes steht für "Programm für rationelle Energieverwendung, regenerative Energien und Energiesparen", wie das Ministerium am Sonntag in Düsseldorf mitteilte. Unter­stützt werden die Installation von Fotovoltaik-, Solar-, Bioenergie- und Wasserkraftanlagen sowie der Bau hoch effizienter Energie­sparhäuser (Passivhäuser) und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Zusätzlich fördert das Land jetzt auch bei Endkunden die Hausanschlüsse an das Nah- und Fernwärmenetz.

"Mit proges.nrw unterstützen wir die Erforschung, Entwicklung und Marktein­führung neuer Energietechnologien und ergänzen unsere Effizienzoffensive. Unser Ziel ist es, erneuerbare Energien dort zu fördern, wo sie auf Sicht wirt­schaftlich sind", sagte Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU). Gleichzeitig wolle man die Einsparpotenziale nutzen, die die Entwicklung innovativer, energieeffizienter Technologien und Verfahren bieten. Dies führe zur Senkung der Energie­kosten und leiste einen Beitrag zum Klimaschutz.

Für NRW-Unternehmen gebe es dabei auch industrie- und beschäftigungspolitische Chancen auf den Weltmärkten. Diese gelte es zu nutzen und auszubauen, betonte die Wirtschaftsministerin.

Antragsvordrucke für «progres.nrw» sind bei dem Bürger- und Service Center C@ll NRW unter der Telefonnummer: 01803-190000 (neun Cent pro Minute), unter der E-Mail-Adresse: info@CallNRW.de oder im Internet unter progres.nrw.de erhältlich.

Weiterführende Links