Akilli davran

NRW-Energiespartipps jetzt auch in türkischer Sprache

Eine neue Broschüre der Energieagentur NRW soll auch türkischsprechenden Verbrauchern Informationen zur sinnvollen Energienutzung in ihrer Muttersprache geben. Zwölf praktische Tipps rund um Wärme sowie Strom- und Wasserverbrauch liefern Basisinformationen zu sparsamen Nutzerverhalten.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Essen (ddp-nrw/sm) - Eine neue Broschüre bietet türkischen Mitbürgern Informationen zur sinnvollen Energienutzung in ihrer Muttersprache. Zwölf praktische Tipps rund um Wärme sowie Strom- und Wasserverbrauch liefern eine Basisinformation zu sparsamen Nutzerverhalten, wie die Energieagentur NRW am Mittwoch in Essen mitteilte.

"Die türkischen Mitbürgerinnen und Mitbürger sind nicht nur in ökologischer Hinsicht wichtige Akteure beim Thema Energieeffizienz. Sie entscheiden auch als Unternehmer, Wohnungseigentümer und Facharbeiter ganz wesentlich mit darüber, ob NRW führender Energiestandort bleibt", betonte Staatssekretär Jörg Hennerkes vom Energieministerium. Er verwies auf verschiedene Förderangebote des Landes NRW zur energetischen Bausanierung, die von deutschen und ausländischen Mitbürgern gleichermaßen in Anspruch genommen werden können.

Etwa 2,5 Millionen Türken leben in Deutschland, ein Großteil von ihnen in den Ballungsräumen an Rhein und Ruhr. Entstanden ist "Clever sein - Energie sparen" im Rahmen des Projektes Energienetzwerk NRW, an dem die Städte Gelsenkirchen, Duisburg, Ahlen, Oer-Erkenschwick und Hattingen teilnehmen.

Die Berater der Energieagentur NRW stießen in ihrer Arbeit schnell auf ein Informationsdefizit rund um das Thema Energie bei ausländischen Mitbürgern. "Allein der Energieverbrauch und die Kohlendioxid-Emissionen eines Haushaltes entscheiden über seinen Beitrag zum Klimaschutz, nicht Muttersprache oder Nationalität", erklärte denn auch Norbert Hüttenhölscher von der Energieagentur NRW.

Die Broschüre "Akilli davran - Masraftan tasarruf et" ist kostenlos erhältlich bei der Energieagentur NRW und beim Essener Zentrum für Türkeistudien.

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