1,4 Milliarden Euro

November 2001: Mehr Öl für weniger Geld

Mit 8,7 Millionen Tonnen wurde im November 2001 2,4 Prozent mehr Rohöl eingeführt als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Durchschnittpreis sank gleichzeitig um 42,6 Prozent auf 160,28 Euro

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Im November 2001 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 8,7 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 2,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor (8,5 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl sank im Jahresvergleich im November auf 160,28 Euro. Er lag damit um 42,6 Prozent unter dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (279,20 Euro). Die deutsche Rohölrechnung belief sich im November auf 1,4 Milliarden Euro und lag damit um 982 Millionen Euro niedriger als im Vorjahreszeitraum.

Im Januar bis November dieses Jahres haben sich die Rohöleinfuhren gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozent von 95 auf 95,5 Millionen Tonnen erhöht. Die deutsche Rohölrechnung für diesen Zeitraum fiel mit 19,7 Milliarden Euro um 1865 Millionen Euro niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Berichtszeitraum lag der Grenzübergangspreis für die Tonne Importrohöl mit 206,39 Euro im Schnitt um 9,2 Prozent niedriger als im Vorjahr (227,22 Euro).

Die fünf wichtigsten von insgesamt 22 Lieferländern waren 2001 bislang die Russische Föderation (27,6 Millionen Tonnen), Norwegen (18,7 Millionen Tonnen), Großbritannien (14,1 Millionen Tonnen), Libyen (neun Millionen Tonnen) und Syrien (6,9 Millionen Tonnen). 34,4 Prozent der gesamten Rohöleinfuhren stammten im Berichtszeitraum aus britischen und norwegischen Nordseeölquellen, 22,1 Prozent wurden aus OPEC-Mitgliedsländern importiert.