szmtag
07.01.2010, 11:17 Uhr

Strom-News

Investitionen

Nordsee-Ökostrom: Spekulationen um höhere Strompreise

Das geplante Ökostromnetz in der Nordsee zwingt die Netzbetreiber zu hohen Investitionen in ihre Netze. Nun befürchten Verbraucherschützer, dass aufgrund der steigenden Kosten bei den Versorgern die Strompreise steigen könnten.

Berlin/München (red) - Wie bereits berichtet, soll in den kommenden zehn Jahren auf dem Grund der Nordsee ein gigantisches länderübergreifendes Stromnetz entstehen. 30 Milliarden Euro werden dafür veranschlagt, allein Deutschland will 40 Meereskraftwerke bauen lassen.

Das deutsche Stromnetz ist für solch einen gigantischen Ausbau erneuerbarer Energien allerdings noch nicht gerüstet. Die Netzbetreiber werden viel Geld in den Ausbau ihrer Netze stecken müssen und zudem mit Umsatzeinbußen im konventionellen Kraftwerksbau zu kämpfen haben, der an Bedeutung verlieren wird.

Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung sagte jetzt der Rheinischen Post, obwohl die großen Versorger hohe Summen investieren müssten, seien nach derzeitigem Stand keine steigenden Strompreise zu erwarten. Zwar würden sich die Netzbetreiber gewisse Summen von den Kunden zurückkholen, doch der steigende Wettbewerb auf dem Markt werde dies ausgleichen können, so Kemfert.

© 2001-2012 strom-magazin.de

Diesen Artikel empfehlen

Der Newsletter von Strom-Magazin.de

Ähnliche Nachrichten zur News "

Nordsee-Ökostrom: Spekulationen um höhere Strompreise

"
  • Steigende Strompreise belasten Hartz IV-Emfpänger besonders
    Geld Die steigenden Strompreise im Jahr 2010 treffen "Hartz IV"-Empfänger besonders hart. Sie müssen ihre Stromrechnung vom Regelsatz bezahlen, da die Arbeitsagenturen keinen Stromzuschuss gewähren. Lediglich E.ON bietet einen Sozialtarif an. Doch mit einem Stromanbieterwechsel können auch Hartz IV-Haushalte meist viel Geld sparen.
  • 40 Stromanbieter erhöhen Strompreise um fünf Prozent
    Geld Zum 1. Januar müssen viele Stromkunden tiefer in die Tasche greifen. 40 Stromanbieter erhöhen ihre Strompreise im Schnitt um fünf Prozent. Für einen Durchschnittshaushalt bedeutet dies Mehrkosten von rund 50 Euro im Jahr. Doch das muss nicht sein, denn mit einem Strompreisvergleich und einem Wechsel des Stromversorgers kann man viel Geld sparen.
  • Studie: Offshore-Windbranche die nächsten 10 Jahre im Aufwind
    Offshore Windkraft Die Offshore-Windenergie wird in den nächsten zehn Jahren einen betrachtlichen Aufschwung erleben, so das Ergebnissen einer Marktstudie von Emerging Energy Research (EER). So könne die Leistung der weltweit installierten Offshore-Windkraft-Anlagen bis 2020 auf knapp 45 Gigawatt anwachsen.
  • 123energie bietet Strom mit 6 Monaten Preisgarantie
    123energie Als Alternative zu steigenden Strompreisen bietet 123energie nun einen Stromtarif mit sechsmonatliger Preisgarantie an. Der Tarif 123strom s ist bundesweit ab sofort für alle Privatkunden erhältlich.
  • EnBW baut Windkraft aus - Sieben neue Windparks von PNE
    EnBW EnBW erweitert seine Kapazität an Windenergie und hat 7 Windparks und 38 Windenergieanlagen des Cuxhavener Windpark-Projektierers PNE Wind AG gekauft. Zum Preis machten die Firmen keine Angaben. Bereits im Februar hatte EnBW drei Windparks der PNE Wind AG erworben.
Strompreise
Strom-Infos
Strom kündigen
Ratgeber und Infos
?>