Fortbestand gesichert

Nordex unterzeichnet Rekapitalisierungsverträge

Die Finanzierung des Windkraft-Spezialisten Nordex ist durch Verträge mit Goldman Sachs und einer Berliner Investorengruppe gesichert. Die Banken erlassen die Schulden von 49 Millionen Euro zu zwei Dritteln und erhalten dafür bis zu zwölf Millionen neue Aktien. Barkreditlinien und Bürgschaften werden erhöht.

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Hamburg (red) - Die dringend erforderliche Rekapitalisierung der Nordex-Gruppe ist weitgehend gesichert. Die Nordex finanzierenden Kreditinstitute und eine Investorengruppe unter Führung des Private Equity Investors CMP Capital Management Partners mit Beteiligung der Investmentbank Goldman Sachs haben sich vertraglich verpflichtet, an der Umsetzung des Rekapitalisierungskonzepts mitzuwirken.

Die Investorengruppe wird nun bis zu 30 Millionen von Aktionären nicht bezogene Aktien aus einer geplanten Barkapitalerhöhung und bis zu 41,64 Millionen neue Aktien zum Bezugspreis von einem Euro zeichnen. Zudem wird Nordex den Investoren bis zu zehn Millionen weitere neue, von Aktionären nicht bezogene Aktien aus der Barkapitalerhöhung anbieten.

Bedingung der Investorengruppe ist es unter anderem, nach der Bar- und vor der Sachkapitalerhöhung über mindestens 52 Prozent der Aktien an der Gesellschaft zu verfügen und von einem öffentlichen Übernahmeangebot an die Aktionäre aufgrund des Sanierungsprivilegs von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht befreit zu werden.