Quartalsbericht

Nordex steigert Ertragskraft bei wachsenden Umsätzen

Der Windkraftanlagenhersteller Nordex hat seine Gesamtleistung in den ersten neun Monaten dieses Jahres um 33 Prozent auf nahezu 300 Millionen Euro gesteigert. Auch das Neugeschäft entwickelte sich positiv, bis 30. Juni konnte das Unternehmen neue Aufträge in Höhe von 330 Millionen Euro verbuchen und übertraf damit den Vorjahreswert um etwa zwölf Prozent.

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Mit einem erfolgreichen Abschluss des dritten Quartals 2001/02 bestätigt die Nordex-Gruppe ihre Planungen für das laufende Geschäftsjahr. In den ersten neun Monaten dieses Fiskaljahres steigerte der Windkraftanlagen-Hersteller seine Gesamtleistung um 33 Prozent auf nahezu 300 Millionen Euro (Vorjahr 225 Millionen Euro). Mit einem Anteil von fast 64 Prozent war Deutschland dabei nochmals Hauptumsatzregion. Ein zunehmend höheres Geschäftsvolumen erwirtschaftet die Gruppe auf den europäischen Wachstumsmärkten. Im abgeschlossenen Quartal lag der Umsatzanteil des europäischen Auslands bereits über 40 Prozent (erstes Halbjahr 25 Prozent).

Auch das Neugeschäft hat sich wieder positiv entwickelt. Bis zum 30. Juni 2002 verbuchte Nordex neue Aufträge in Höhe von 330 Millionen Euro (Vorjahr: 295 Millionen Euro). Damit konnte die Gruppe den Vorjahreswert um etwa zwölf Prozent übertreffen und die schwache Auftragslage der ersten sechs Monaten in Deutschland zu großen Teilen kompensieren.

Zunehmend erfolgreich entwickelt sich die Vermarktung von Maschinen im oberen Megawatt-Bereich. Die seit zweieinhalb Jahren produzierte Baureihe N80/2500 kW hat inzwischen einen Anteil von mehr als 35 Prozent am Auftragseingang. Im laufenden Geschäftsjahr erhielt Nordex Order für insgesamt etwa 50 Turbinen dieser Baureihe. Die jüngsten Aufträge für die N80 kamen von Großkunden aus Irland und Frankreich, wo sich ein wachsender Markt für diesen Maschinentyp abzeichnet. Für schwächere Windstandorte hat Nordex die erste N90, eine Variante mit 90 Metern Rotordurchmesser, errichtet. Auch für diese Maschine unterzeichnete Nordex erste Verträge.

Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) stieg in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres um 13,5 Prozent auf 10,1 Millionen Euro (Vorjahr 8,9 Mio. Euro). Trotz erhöhter Steueraufwendungen stieg der Jahresüberschuss um 41 Prozent auf nahezu neun Millionen Euro (Vorjahr 6,4 Mio. Euro).