Spezialausführungen gefordert

Nordex erhält Auftrag aus Ostasien

Der Norderstedter Windanlagenbauer Nordex AG hat den Zuschlag für den Bau eines Windparks in Ostasien erhalten. Wie das Unternehmen mitteilt, werden die neun Anlagen mit einer Jahresleistung von insgesamt 40.000 Megawattstunden im kommenden Jahr zusammen mit einem lokalen Vertriebspartner errichtet.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Norderstedt (red) - Der Auftragswert für die Lieferung der Turbinen und der Rotorblätter beträgt den Angaben zufolge rund 14 Millionen Euro. Türme, Fundamente und der Service des Windparks gehören zum Lieferumfang des Nordex Partners.

Wegen der rauen Witterung werden die Großanlagen mit einem besonderen Blitzschutz ausgestattet. So verfügt jedes Rotorblatt über eine Aluminiumspitze und weitere Rezeptoren, die über den Flügel verteilt sind. Außerdem werden die Turbinen erstmals in einer 60 Hertz-Asuführung produziert. Diese Anforderungen gibt es in Teilen Japans, in Taiwan, Korea und in den USA.

"Das Projekt ist eine wichtige Referenz für Märkte in Fernost, wo wir bislang vor allem kleinere Turbinen errichtet haben. Zudem zeigt es die wieder verstärkte Zusammenarbeit mit unserem Partner, mit dem wir seit 1994 kooperieren", erläutert der Vertriebschef Carsten Pedersen. Bis heute drehen in Fernost rund 270 Turbinen von Nordex.

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