Pipelinestränge und Wartungsplattform

Nord Stream beantragt in Schweden Bau der Ostseepipeline

Die Nord Stream AG hat in Stockholm den Bau der deutsch-russischen Ostseepipeline durch die schwedische ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) beantragt. Die Unterlagen umfassen einen Bauantrag für zwei Pipelinestränge sowie einen Antrag zur Errichtung einer Wartungsplattform.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Stockholm/Lubmin (ddp-nrd/sm) - Zugleich habe das Konsortium der schwedischen Regierung eine Studie zum möglichen Einfluss der Pipeline auf die Umwelt überstellt. Nach inzwischen abgeschlossenen Erkundungen des Meeresbodens durch die schwedische Spezialfirma Marin Mätteknik befänden sich innerhalb des vorgesehenen Installationskorridors keine Munitionsaltlasten, sagte ein Sprecher.

Den Plänen zufolge soll der erste Erdgasstrang ab Sommer 2009 verlegt und 2010 in Probebetrieb genommen werden. Das erste Gas soll im Frühjahr nach Lubmin bei Greifswald fließen.