Teuerung

Niedrige Inflationsrate durch günstige Spritpreise

Die günstigen Heizöl- und Spritpreise halten den Preisauftrieb in Deutschland niedrig. Dabei waren die Preise für Nahrungsmittel im Februar deutlich teurer. Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden bestätigte die im Vergleich zum Vormonat erneut leicht abgeschwächte Inflation.

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Wiesbaden (AFP/red) - Die günstigen Heizöl- und Spritpreise haben den Anstieg der Verbraucherpreise im Februar gebremst. Die Teuerung lag im vergangenen Monat bei 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte und damit vorläufige Zahlen bestätigte. Im Januar waren die Preise noch um 1,3 Prozent geklettert, im Dezember um 1,4 Prozent.

Benzin, Diesel und Heizöl

Vor allem die Preisrückgänge für Benzin und Diesel sowie bei Heizöl waren für die geringe Teuerung verantwortlich, wie die Statistiker betonten. Super wurde im Vergleich zum Februar 2013 um 6,3 Prozent günstiger, Diesel um 5,9 Prozent. Heizöl kostete 8,7 Prozent weniger.

Lebensmittel waren teurer

Überdurchschnittlich teurer waren im Februar dagegen Nahrungsmittel. Speisefette und Speiseöle waren um rund zehn Prozent teurer als vor einem Jahr, Molkereiprodukte fast elf Prozent. Anfang März senkten die Discounter aber den Preis für Butter - Experten erwarten Preissenkungen auch für weitere Molkereiprodukte. Mehr zahlen mussten die Verbraucher auch für Obst und Gemüse (rund fünf Prozent) und für Fisch (3,8 Prozent). Billiger waren im Vergleich zum vergangenen Jahr laut Statistik Kaffee, Laptops, Fernseher und Digitalkameras.

Quelle: AFP