Strom-News
SpekulationenDas niedersächsische Innenministerium will den 13. November als mögliches Datum für den nächsten Castortransport nach Gorleben nicht bestätigen. Das ist nicht unüblich, schließlich wollen die Behörden nach Möglichkeit jegliche Vorab-Info vermeiden, um Demos in Grenzen zu halten.
Hannover (ddp/red) - Wie ein Sprecher am Mittwoch in Hannover sagte, wird der Termin, der von verschiedenen Bürgerinitiativen genannt wurde, "weder dementiert noch bestätigt". Generell gebe es eine Transportgenehmigung für das zweite Halbjahr. "Seit dem 1. Juli könnte der Castor also jederzeit transportiert werden", sagte der Sprecher.
Der Transport mit elf Behältern ist der 13. und vorletzte aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague. Danach soll hoch radioaktiver Müll aus der britischen Atomfabrik Sellafield ins Gorlebener Zwischenlager gebracht werden. Atomkraftgegner wollen mit einer Großdemonstration sowie Straßen- und Schienenblockaden gegen den Castortransport im Herbst protestieren.
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Atomkraftgegner rechnen im November mit einem weiteren Castortransport nach Gorleben. Der Transport mit elf Behältern sei der 13. und vorletzte aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague, teilte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg am Montag mit.
Niedersachsen hat als eines der ersten Bundesländer dieses Jahr durch eine gebündelte Gasbeschaffung für öffentliche Gebäude rund 25 Prozent Kosten gegenüber dem Vorjahr gespart. Das bedeutet eine Einsparung von fünf Millionen Euro. Man habe insbesondere kleinere Gasanbieter damit ansprechen wollen, hieß es.
Gegner der Atomkraft haben den sofortigen Stopp des hochradioaktiven Atommülltransports von Norddeutschland nach Südfrankreich gefordert. Der Abfall soll in den kommenden Tagen von einem Forschungsinstitut über 1500 Kilometer in ein südfranzösisches Forschungszentrum gebracht werden.
Im Juni steht kein Transport radioaktiven Materials in das Zwischenlager Ahaus (Kreis Borken) an. Eine von Anti-Atomkraft-Initiativen befürchtete Lieferung schwach- und mittelradioaktiver Stoffe per LKW oder Bahn sei bislang nicht gemeldet, sagte die Sprecherin der Bezirksregierung Münster, Sigrun Rittrich, am Montag.
Ein regelrechter Aufruhr im Emsland hat 1977 einem Medienbericht zufolge zur Entscheidung für Gorleben als Standort einer Atommülldeponie geführt. Dazu haben offenbar auch einflussreiche CDU-Politiker beigetragen. Vorgesehen war zunächst Wippingen als Endlager-Standort, eine Gemeinde im Emsland.Strompreise vergleichen
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