Vorbild

Nidderau: Eine umweltbewußte Stadt bezieht Ökostrom

Nidderau wird ab sofort 25 Prozent seines Stroms aus regenerativen Quellen beziehen. Damit werden der Umwelt jährlich etwa 350 000 Kilogramm Kohlendioxid erspart.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Durch den Bezug von nahezu 2,3 Millionen Kilowattstunden Strom der Darmstädter entega GmbH, gemeinsame Energievertriebstochter der HEAG Versorgungs-AG und der Stadtwerke Mainz AG, mit einem 25 prozentigen Anteil von "NaturPur-Strom light" leistet die Gemeinde Nidderau künftig einen Beitrag zum Klimaschutz.

Durch den Strombezug der Stadt Nidderau konnte entega zusammen mit ihrem Kooperationspartner HEAG NaturPur AG nun ein Zeichen für eine umweltfreundliche und nachhaltige Art der Stromerzeugung vor Ort setzen. "Wir wollen damit eine Vorbildfunktion für die Bevölkerung übernehmen in der Absicht, die Bewohner unserer Stadt für diese Art der Stromgewinnung zu sensibilisieren", geben Bürgermeister Gerhard Schultheiß und Stadträtin Monika Rölling als Motiv für den umweltfreundlichen Strombezug an. Durch den Ökostromanteil von etwa 600 000 Kilowattstunden werden jährlich nahezu 350 000 Kilogramm Kohlendioxid vermieden. NaturPur-Strom light wird ausschließlich in umweltfreundlichen Kraftwerken erzeugt, die nach den Kriterien des EnergieVision e.V. zertifiziert sind.

Dass dabei keine Kosten eingespart werden, ist der Stadt klar. Vorrangiges Ziel sei es, den alternativen Energien eine Chance zu geben und die Umwelt weniger zu belasten. "Wir freuen uns, dass mit Nidderau die sechzehnte Kommune einen Teil ihrer Liegenschaften mit NaturPur-Strom versorgen lässt, und somit hessenweit eine Vorreiterrolle übernimmt", sagte NaturPur-Vorstand Josef Werum. Und weiter: "Entsprechend unserem Unternehmenskonzept werden wir nun auch in Nidderau die umweltfreundliche Stromerzeugung sichtbar machen und in Absprache mit der Stadt vor Ort eine entsprechende Erzeugungsanlage errichten, zum Beispiel auf einem kommunalen Kindergarten. Damit fließen kommunale Mittel wieder in die Region zurück und stärken nicht zuletzt den Arbeitsmarkt. Ein rundum positiver Kreislauf also".