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Nicht vergessen: Am Mittwoch Aktionstag für erneuerbare Energien am Brandenburger Tor

Mit einem Aktionstag vor dem Brandenburger Tor in Berlin am Mittwoch wollen Bürger, Verbände, Gewerkschaften und Unternehmen ein Zeichen für die Erneuerung der Energiewirtschaft setzen. Zu den Initiatoren gehören unter anderem die IG Metall, der Bundesverband Mittelständische Wirtschaft, Greenpeace, BUND und Eurosolar.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

In den Branchen Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme arbeiten heute bereits 130 000 Menschen. In den nächsten Jahren könnten es laut Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) bis zu 500 000 werden. Da erneuerbare Energien aus heimischen Ressourcen erzeugt würden, sicherten sie nicht nur Jobs, sondern hielten auch die Wertschöpfungskette im Inland.

Die aktuelle energiepolitische Diskussion ist in den Augen der Erneuerbaren-Energien-Branche von falschen Behauptungen und gezielter Desinformation beherrscht, mit der die Gegner der Branche Ängste schüren wollen. Die technologische Spitzenstellung der einheimischen Erneuerbaren-Energie-Industrie und somit die Chance zum Aufbau neuer Exportschlager "Made in Germany" sei bedroht. Daher fordert der Aktionstag ein Umdenken in Politik- und Wirtschaftskreisen: Regenerative Energien stehen für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung. Sie sanieren die Umwelt und erneuern die Wirtschaft.

Die zentrale Kundgebung beginnt am 5. November 2003 um 12 Uhr auf dem Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor.

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