Innovativ

Neues Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) in Duisburg eröffnet

Nach Einschätzung vieler Experten wird die Brennstoffzelle als Querschnittstechnologie die Struktur der Energiewirtschaft nachhaltig verändern und sich zu einer entscheidenden Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts entwickeln. Auf dem Gelände der Universität Duisburg-Essen wurde jetzt ein neues Zentrum für BrennstoffzellenTechnik eingeweiht.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

"Das neue Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) in Duisburg macht Nordrhein-Westfalen zusammen mit den innovativen Unternehmen und Forschungseinrichtungen des Landes bundesweit zum Spitzenstandort für diese zukunftsorientierte Energietechnologie. Die neue Technik bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten für Wissenschaft und Wirtschaft, denn sie ist auch eine Querschnittstechnologie." Das sagte Dr. Axel Horstmann, Minister für Verkehr, Energie und Landesplanung, bei der Eröffnung des neuen Zentrums für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) auf dem Gelände der Universität Duisburg-Essen.

Die Brennstoffzellentechnologie gehört zu einem der Förderschwerpunkte im Energiebereich, die im Rahmen der Landesinitiative Zukunftsenergien NRW aus dem REN-Programm finanziert werden. Für den Aufbau des Zentrums hat das Land zusammen mit der Europäischen Union 15,4 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Für NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft belegen die von der Landesregierung geförderten Projekte die Innovationskraft und die umfassenden Kompetenzen der nordrhein-westfälischen Wissenschaft und Wirtschaft: "Zahlreiche Unternehmen und Forschungseinrichtungen arbeiten bereits seit Jahren auf den für die Brennstoffzellentechnik relevanten Gebieten, wie etwa im Maschinenbau, in der Verfahrenstechnik, der Werkstoffkunde oder der Elektrotechnik. Wir haben dabei einen Stand erreicht, der in naher Zukunft erste kommerzielle Produkte erwarten lässt."

Das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) ist als An-Institut der Universität Duisburg-Essen angegliedert. Unter der Leitung von Prof. Dr. Angelika Heinzel arbeiten zur Zeit 26 Wissenschaftler an der Entwicklung von Brennstoffzellen-Gesamtsystemen mit bis zu zehn Kilowatt Leistung sowie an der Vermessung von Brennstoffzellen und Erdgasreformern. Das ZBT wird Forschungs- und Entwicklungsarbeiten durchführen sowie Dienstleistungen im Bereich der Brennstoffzellentechnologie erbringen und ist in die verschiedenen Aktivitäten des Landes NRW im Bereich der Energie- und Brennstoffzellenförderung eingebettet.