E.ON und Hochschule beteiligt

Neues Energieforschungsinstitut in Aachen wird gebaut

In Aachen ist letzte Woche der symbolische erste Spatenstich für das neue E.ON-Institut zur Energieforschung gesetzt worden. Das Zentrum sei eines der ehrgeizigsten Public-Private-Partnership-Vorhaben. An dem Institut ist neben E.ON auch die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen beteiligt.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Aachen (ddp-nrw/sm) - "Eine umweltfreundliche, sichere und bezahlbare Energieversorgung ist eine entscheidende Zukunftsfrage für unsere Gesellschaft", sagte NRW-Forschungsminister Andreas Pinkwart (FDP). Die Energieforschung habe deshalb einen herausragenden Stellenwert. Ziel sei es, Nordrhein-Westfalen bis 2015 zum Energieforschungsland Nummer eins in Deutschland zu machen.

Das Land investiert den Angaben zufolge 15,6 Millionen Euro in den Bau des neuen Instituts. Der Bund übernehme die restlichen Baukosten des 25,5-Millionen-Euro-Projekts. E.on verpflichte sich dazu, über einen Zeitraum von zehn Jahren drei Stiftungsprofessuren und die Forschung des Zentrums mit insgesamt 40 Millionen Euro zu finanzieren. Zwei weitere Lehrstühle steuere die RWTH bei. Ziel des Instituts sei es, zur internationalen Spitzenforschung bei den Themen Energieeffizienz, Energieeinsparung und erneuerbare Energien beizutragen.