Neuer Kartellamtschef Böge: Verbändevereinbarung nicht gefährdet

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Im Gegensatz zu den Wettbewerbshütern der EU-Kommission ist der neue Präsident des Bundeskartellamts Ulf Böge der Ansicht, die im Januar in Deutschland in Kraft getretene Verbändevereinbarung würde den Regeln des Wettbewerbs standhalten. In einem Gespräch mit der "Berliner Zeitung" sagte er, dass das vorgesehene Zwei-Zonen-Modell zwar "nicht das Schönste, was man sich denken kann" sei, "aber das ist wohl der Preis, den man zahlen muss." Aus diesem Grund sehe keine Gefahr aus Brüssel. Er stehe in Kontakt mit der Kommission und der Fall werde gemeinsam geregelt.