Umweltbundesamt

Neue Umweltinformationen für Handwerksbetriebe

Das Umweltbundesamt hat Informationsblätter zum betrieblichen Umweltschutz für 21 Branchen herausgegeben.

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Betrieblicher Umweltschutz wird immer wichtiger. Allerdings war es bisher für kleine und mittlere Handwerksbetriebe schwierig, Informationen zu berufsspezifischen Umweltschutzanforderungen zu bekommen. Jetzt liegen kostenlose Informationsblätter für 21 Branchen vor. Sie entstanden als Ergebnis eines Forschungsprojekts von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt, in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Hamburg.


In knapper und präziser Form erhalten die betroffenen Betriebe die für sie wichtigsten Hinweise, wie sie den betrieblichen Umweltschutz umsetzen können. Die Informationsblätter werden sowohl über die Handwerkskammern und Innungen verteilt, als auch unter www.cleaner-production.de im Internetportal zur deutschen Umwelttechnik bereitgestellt. Informationsblätter gibt es für Bäcker, Dachdecker, Drucker, Elektroinstallateure, Fleischer, Fotografen, Friseure, Glaser, Heizungsbauer/Installateure, Hochbau, Kfz-Handwerk, Klempner, Maler, Metall-Handwerker, Parkett- und Bodenleger, Schornsteinfeger, Strassen- und Tiefbau, Textilreiniger, Tischler, Zahntechniker und Zimmerer. Die Informationsblätter geben vor allem Hinweise zum Aufarbeiten neuer abfallrechtlicher Bestimmungen in den betroffenen Handwerksbetrieben. Außerdem werden die Bereiche Immissionsschutz, Lärmschutz und Energieeinsparung besonders berücksichtigt. Die branchenspezifischen Informationsblätter greifen jeweils nur die Themen auf, die für die einzelnen Gewerke auch wirklich von Bedeutung sind. Einen Schwerpunkt bildet für alle Branchen der Einsatz umweltverträglicher Stoffe und Materialien. Hier erhalten die Handwerksbetriebe direkt Auskünfte über die Inhaltsstoffe von eingesetzten Stoffen, Materialien und Produkten sowie deren Umwelteigenschaften. Anmerkungen zu umweltfreundlicheren Ersatzstoffen sowie Hinweise, wo detailliertere Informationen nachgeschlagen werden können, dienen als Handreichung zum besseren Verständnis. Zudem enthalten die Unterlagen auch Hinweise auf Fördermöglichkeiten für umweltverträgliche Technologien, zum Beispiel im Bereich der erneuerbaren Energien.