10 Kessel im Test

Neue Ölbrennwertkessel nutzen Energie besser aus

Angesichts drastisch steigender Ölpreise macht sich die Investition in neue Technik immer schneller bezahlt. Auch wer wegen des Kostenaufwands vor der Erneuerung der kompletten Heizungsanlage zurückschreckt und keinen Gasanschluss hat, kann allein schon mit einem neuen Ölbrennwertkessel seinen Verbrauch deutlich senken.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (ddp.djn/sm) - Die Stiftung Warentest hat für ihr Mai-Heft zehn Ölbrennwertkessel mit schwefelarmem Heizöl der neuesten Generation getestet. Da Brennwertkessel zusätzlich die im Abgas enthaltene Wärme nutzen, indem sie den Wasserdampf so weit abkühlen, dass er kondensiert und dabei Wärme für die Raumheizung abgibt, haben sie einen bis zu 40 Prozent höheren Nutzungsgrad.

Zwischen 5590 und 7000 Euro kosteten die Ölbrennwertkessel im Test, komplett mit Regelung. Zusätzlich muss noch mit Kosten für die Sanierung des Schornsteins gerechnet werden, der den niedrigeren Abgastemperaturen im neuen Heizbetrieb anzupassen ist.

Im Test hatten neun Ölbrennwertkessel eine "sehr gute" oder "gute" Energieausnutzung. Ganz vorn liegen der teuerste und der zweitbilligste Heizkessel. Die Schwächen einiger ansonsten "guter" Kessel lagen vor allem bei der mäßigen Verarbeitung, dem hohen Stromverbrauch und der Geräuschentwicklung.