Gebäudeschäden befürchtet

Neue Klagen gegen den Kohleabbau im Primsfeld

Vor dem Verwaltungsgericht Saarlouis haben drei Privatpersonen Klage gegen das Bergamt Saarbrücken eingereicht. Die Klage richtet sich nach Angaben des Gerichts gegen die Zulassung des Kohleabbaus in der Primsmulde. Die Kläger befürchten, dass der Abbau zu erheblichen Gebäudeschäden führen könnte.

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Saarlouis (ddp-rps/sm) - In der Primsmulde Süd sollen bis zum Jahr 2012 insgesamt 14 Millionen Tonnen Kohle gefördert werden. Diese würden nach Angaben der Deutschen Steinkohle AG (DSK) hauptsächlich an saarländische Kraftwerke geliefert. Mit größeren Erderschütterungen rechnet die DSK nach eigenen Angaben nicht. In der Vergangenheit war es allerdings in einer Vielzahl zu schweren Erderschütterungen gekommen, die auch zu Schäden an Häusern geführt haben.