Aus Privatbesitz

Neue Ausstellung am EnBW-Konzernsitz: Karl Hubbuch

Vom 17. Oktober bis 16. Dezember findet im Konzernsitz der EnBW eine Ausstellung mit Werken von Karl Hubbuch, einem ehemaligen Professor der Karlsruher Akademie, statt. Die Exponate stammen ausnahmslos aus Privatbesitz.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Dem Maler und Zeichner Karl Hubbuch (1891 bis 1979) widmet die EnBW Energie Baden-Württemberg AG die diesjährige große Herbstausstellung an ihrem Konzernsitz in Karlsruhe. Die EnBW setzt damit ihre Ausstellungsreihe mit ehemaligen Professoren an der Karlsruher Akademie fort. Die Exponate stammen ausnahmslos aus Privatbesitz und wurden zum Teil noch nie in der Öffentlichkeit präsentiert.

Ausgestellt werden über 90 Arbeiten auf Papier, vor allem Aquarelle und Zeichnungen. Viele davon entstanden während Hubbuchs berühmter neusachlicher Phase. Berücksichtigt sind aber ebenso andere Schaffensperioden, seien es seine Ausbildungsjahre an der Karlsruher Akademie oder die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, in der er sich einer expressiveren Stilhaltung zuwandte. Die Ausstellung lenkt den Blick auf Themenschwerpunkte. So nimmt Hubbuch den Betrachter mit an französische Küsten, zeigt Hafenszenen oder Restaurants. Andere Bilder offenbaren eine bisher wenig bekannte Seite des Künstlers: sein Interesse an Ansichten südwestdeutscher Städte wie Stuttgart, Karlsruhe oder Baden-Baden. Kühl und distanziert gezeichnete Studien nach weiblichen Modellen stehen in Kontrast zu ländlichen Motiven, bei denen ein eher romantischer Blick vorherrscht. Eine kleine Reihe von Porträts belegt schließlich Hubbuchs zurückhaltende und feinfühlige Sicht auf Kinder.

Eröffnet wird die Ausstellung am 16. Oktober um 18 Uhr, sie geht bis zum 16. Dezember. Öffnungszeiten: montags bis freitags elf bis 18 Uhr, samstags, sonntags und an Feiertagen 14 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.