Wärmetrans

Neue Anlage an sächsischem Heizwerk in Betrieb genommen

Eine neue Wärmetrans-Anlage im Heizwerk Frankenberg im Kreis Mittweida (Sachsen) kommt mit weniger Brennstoffeinsatz aus und reduziert die Kohlendioxidemissionen um 760 Tonnen pro Jahr. Das Pilotprojekt wurde vom sächsischen Umweltministerium mit rund 732 000 Euro gefördert.

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Frankenberg (ddp-lsc/sm) - Sachsens Umweltminister Stanislaw Tillich (CDU) hat heute eine neue so genannte Wärmetrans-Anlage im Heizwerk Frankenberg im Kreis Mittweida in Betrieb genommen. Mit der neuen Anlage würden der Brennstoffeinsatz verringert und die Kohlendioxidemission um 760 Tonnen im Jahr reduziert, sagte der Minister. Das Pilotprojekt wurde mit rund 732 000 Euro gefördert.

Neu an der Anlage ist den Angaben zufolge das Zusammenspiel vorhandener Technologie. Wärmepumpen und ein Blockheizkraftwerk sind gekoppelt. Mit der Nutzung von Umgebungs- und Abwärme wird ein rechnerischer Brennstoffnutzungsgrad von über 160 Prozent erreicht. Die Anlage ist in der Lage, sekundenschnell Energie zur Dämpfung von Schwankungen im Stromnetz zur Verfügung zu stellen. Versorgt werden ein Wohngebiet, kommunale und gewerbliche Abnehmer sowie eine Bundeswehrkaserne.