Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen

Netzparität von Solar- und konventionellem Strom angestrebt

Die Landesregierungen von Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wollen bis 2015 eine Netzparität von photovoltaisch und konventionell erzeugtem Strom erreichen. Die Politik müsse Innovationen unterstützen. Auf Thüringen entfallen 20 Prozent des deutschlandweiten Branchenumsatzes.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Erfurt (ddp-lth/sm) - Um Photovoltaik wettbewerbsfähig zu halten, müsse die Politik vorgesehene Innovationen unterstützen, begründete Thüringens Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) am Montag auf einem Treffen der drei Landesregierungen in Berlin das Engagement.

In Thüringen sind 47 Unternehmen mit insgesamt 2500 Mitarbeitern in der Solarbranche tätig. Angaben des Wirtschaftsministeriums zufolge liegt der Jahresumsatz bei 800 Millionen Euro. Dies entspricht 20 Prozent des deutschlandweiten Branchenumsatz.