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Netznutzer legen neue Verordnungsentwürfe vor

VIK, VEA und bne haben Vorschläge für eine Netzentgeltverordnung und eine Netzzugangsverordnung vorgelegt. Neu ist dabei das periodenübergreifende System (genaue Abrechnung) und der Kosten- und Erlösbericht für mehr Transparenz.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Gemeinsam mit VIK und VEA hat der Bundesverband Neuer Energieanbieter (bne) Vorschläge für zwei neue Verordnungen vorgelegt. Es geht dabei um eine Netzentgeltverordnung und eine Netzzugangsverordnung. Neu ist dabei das periodenübergreifende System (genaue Abrechnung) und der Kosten- und Erlösbericht für mehr Transparenz.

Die Netzentgeltverordnung enthält einen Kalkulationsleitfaden, der die wesentlichen Freiheitsgrade der Verbändevereinbarung II plus schließen soll. Der erste Alternativ-Vorschlag zum bisherigen Kalkulationsleitfaden der VV II plus greift die Kritikpunkte des Bundeskartellamts auf und will der bisherigen Schutzzollpolitik der Netzbetreiber mit "willkürlich kalkulierten Netznutzungsentgelten" die Grundlage entziehen. Zudem stelle er ein geschlossenes Konzept auf Basis anerkannter betriebswirtschaftlicher Methoden dar. Das Kostenkonzept orientiere sich an dem Kostenbegriff der EU-Verordnung über grenzüberschreitenden Stromhandel, die am 1. Juli diesen Jahres in Kraft tritt.

Das Leitmotiv der Netzzugangsverordnung ist laut bne die Minimierung jeglichen bürokratischen Aufwands. Dieser Entwurf trage Haushalts- wie Industriekunden gleichermaßen Rechnung, indem Lieferantenwechsel und Vertragsstruktur deutlich vereinfacht würden.

Weiterführende Links
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