Mehr als 10 Prozent

Netzentgelte: Weitere Genehmigungen

Die Bundesnetzagentur hat jetzt weiteren zwei Verteilernetzbetreibern und dem ersten Stadtwerk gekürzte Stromnetzentgelte genehmigt. Betroffen sind die E.ON Hanse AG, die EnBW Ostwürttemberg DonauRies AG sowie die Stadtwerke Herne. Die Kürzungen betragen bis zu 15 Prozent.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Berlin (red) - Wie die Bundesnetzagentur mitteilt, wurden E.ON Hanse die Entgelte rückwirkend zum 1. September 2006 bei einer Netzentgeltkürzung von rund 11 Prozent genehmigt. Zum 1. Oktober 2006 sind die Netzentgelte für die EnBW Ostwürttemberg DonauRies AG, Ellwangen, genehmigt worden. Die Kürzung des beantragten Kostenvolumens liegt bei rund 15 Prozent.

Mit der Entgeltgenehmigung für die Stadtwerke Herne AG, sind erstmals die Entgelte eines Stadtwerks genehmigt worden worden. Hier wurde das beantragte Kostenvolumen um gut 13 Prozent gekürzt. Die neuen, abgesenkten Entgelte gelten ab dem 1. Oktober 2006.

Die Kürzungen beruhen auf den Prüfungsschwerpunkten der Bundesnetzagentur. Sie betreffen vor allem die kalkulatorische Bewertung des Sachanlagevermögens und die kalkulatorische Eigenkapitalverzinsung. Diese Kostenkürzung führen nach Angaben der Behörde in aller Regel zur Absenkung der Netzentgelte, die aber in den einzelnen Nutzerbereichen und je nach Nachfragestruktur der Kunden unterschiedlich hoch ausfallen. In welchem Umfang eine Absenkung der Netzentgelte zu aktuell niedrigeren Strompreisen führt, lässt sich nicht allgemein sagen, so ein Sprecher der Agentur.

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