Preisentwicklung

Netzentgelte treiben Strompreise in Flächenländern

Hohe Netzentgelte treiben derzeit in Mecklenburg-Vorpommern die Strompreise in die Höhe. Nach einer Studie der Fachhochschule Stralsund leisten die Verbraucher vor allem für hohe Aufwendungen beim Netzausbau in dem Flächenland überdurchschnittliche Zahlungen. Doch nicht alle Versorger haben hohe Preise.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Greifswald/Heidelberg (dapd/red) - Zusätzliche Kosten seien mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien zu erwarten, teilte die Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern am Donnerstag in Greifswald mit.

Nicht alle Versorger sind teuer

Über 70 Prozent aller vorpommerschen Firmen seien unzufrieden mit dem Preisniveau der Energieversorgung. Allerdings gebe es auch Versorger in Greifswald und Ostmecklenburg, die für Strom Preise unter Landes- und Bundesdurchschnitt anböten. Über einen Strompreisvergleich können die Preise der einzelnen Versorger miteinander verglichen werden.

Strompreise in 2011 um sieben Prozent gestiegen

Kürzlich hatte das unabhängige Verbraucherportal Verivox die Entwicklung der Strom- und Gaspreise im Jahr 2011 dargelegt. Demnach sind die Strompreise in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozent angestiegen. Für einen Musterhaushalt mit einem jährlichen Verbrauch von 4.000 kWh entspricht dies jährlichen Stromkosten von 974 Euro und damit einer Mehrbelastung von 62 Euro im Jahr.