Regelzonen

Netzbetreiber sollen zu effizienterem Arbeiten gezwungen werden

Laut einem Bericht des "Handelsblatts" will das Wirtschaftsministerium die vier großen Stromnetzbetreiber E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW zu einem effizienteren Arbeiten bewegen - und zwar über den Weg einer Gesetzesänderung. Dabei geht es um die Regelzonen.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Denmach soll ein geänderter Passus im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) die Kompetenzen der Netzagentur erweitern, die sodann das Recht hätte, den Netzbetreibern ab und an in die Suppe zu spucken. Konkret soll offenbar eine Anordnung erlassen werden können, die ein effizienteres Zusammenspiel der großen Vier zur Folge hätte. Das "Handelsblatt" will eine entsprechende Info aus dem Wirtschaftsministerium erhalten haben.

Das Thema selbst ist indes nicht neu. Hintergrund sind die so genannten Regelzonen, durch die der deutsche Strommarkt in vier Teilgebiete zerteilt wird, die die genannten Anbieter unter sich aufgeteilt haben. Durch diese Regelzonen entstünden erhebliche und unnötige Mehrkosten in Höhe von mehreren Hundert Millionen Euro, hieß es. Die Netzagentur will dem Vernehmen nach wohl in der kommenden Woche zu dem Thema Stellung nehmen.