Wegen starker Winde

Netzbetreiber greifen erstmals auf Kaltreserve zurück

Die Stromnetzbetreiber haben am Dienstag erstmals in diesem Winter auf Reservekraftwerke zurückgegriffen, mit denen die Stromversorgung gesichert werden soll. Die sogenannte Kaltreserve sei am Montag aufgrund von Prognosen für starken Wind beantragt worden, sagte eine Sprecherin des Netzbetreibers Tennet in Bayreuth.

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Bayreuth (AFP/red) - Später habe sich die Lage wieder geändert, eine Stornierung sei aber nicht für alle Kraftwerke möglich gewesen. Grund für die Beanspruchung der Kaltreserve war, dass starker Wind erwartet wurde.

Alle Netzbetreiber entscheiden gemeinsam

Durch die erhöhte Menge an Windenergie könnten die Nord-Süd-Verbindungen überlastet werden. Deshalb müssten in diesem Fall Kraftwerke im Süden genutzt werden, um dagegenzuhalten, erklärte die Tennet-Sprecherin. Die Betreiber griffen dabei im aktuellen Fall vor allem auf Gaskraftwerke zurück. Die vier deutschen Netzbetreiber trafen die Entscheidung wie immer in solchen Fällen gemeinsam.

Quelle: AFP