In Ostdeutschland

Naturstiftung David unterstützt bei umweltgerechter Sanierung von Sportstätten

Die Naturstiftung David will Sportstättenbetreibern in Ostdeutschland bei der umweltgerechten Sanierung ihrer Haustechnik mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dazu sollen zunächst verschiedene Maßnahmen vorgestellt und schließend individuelle Beratungsgepräche geführt werden.

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Erfurt (ots) - Flutlicht, Heizung, sanitäre Anlagen - für Sportler eine Selbstverständlichkeit, für die Vereine aufgrund des immensen Energieverbrauchs mit hohen Kosten verbunden. Gerade im Osten Deutschland hätten viele Sportstätten eine veraltete Haustechnik, die unwirtschaftlich sei und die Umwelt belaste. Das es auch anders gehen kann, will die Naturstiftung David aus Erfurt (Thüringen) in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Thüringen zeigen.

Im Rahmen der Kampagne "Sonnenklar! Sport für zukunftsfähige Energie" sollen ostdeutsche Vereine und Kommunen zum Energiesparen motiviert werden, in dem ihnen eine fachkompetente Beratung und Begleitung bei der umweltgerechten Sanierung ihrer Sportstätten angeboten wird. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützt das Projekt mit rund 125.000 Euro.

Viele kleinere bis mittelgroße Sportstätten in Ostdeutschland hätten eine veraltete Haustechnik, die viel Energie verbraucht. Um die steigenden Kosten für Wasser, Wärme und Strom zu verringern, würden bei Sanierungen oft vermeintlich preisgünstige Lösungen bevorzugt, bei denen Umweltaspekte aber kaum eine Rolle spielen. "Den betreibenden Vereinen und Kommunen fehlt hier das nötige Wissen und die Erfahrung, wie mit geringem Aufwand langfristig Energie und damit Geld gespart werden kann", erläutert DBU-Pressesprecher Franz-Georg Elpers.

Die Naturstiftung David will nun Sportstättenbetreibern in Ostdeutschland bei der umweltgerechten Sanierung ihrer Haustechnik mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Zunächst sollen den Betreibern verschiedene Maßnahmen wie etwa der Aufbau von Photovoltaik- und Solarwärmeanlagen oder der Einbau von wassersparenden Armaturen vorgestellt werden. Im Rahmen von individuellen und kostenlosen Beratungsgesprächen können anschließend maßgeschneiderte Lösungen erarbeitet werden, bei deren technischen Umsetzung eine finanzielle Starthilfe möglich ist.

Das Projekt wird zunächst nur in Thüringen durchgeführt und soll nach einem erfolgreichen Abschluss auf Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie später auf alle anderen ostdeutschen Bundesländer ausgeweitet werden. Eine überregionale Berichterstattung und ein Erfahrungsaustausch zwischen den Sportvereinen wird ebenfalls gefördert, mit dem Ziel, weitere Interessenten für umweltgerechte Energiesparmaßnahmen zu gewinnen.