Konferenz in Berlin

Nanoforschung: Führende Rolle bei Energietechnologien ausbauen

Rund 100 Experten aus Wissenschaft und Industrie diskutieren seit gestern auf der Tagung "Nanotechnologie für eine nachhaltige Energieversorgung" in Berlin über Möglichkeiten, wie Nanotechnologien für die Energieversorgung der Zukunft genutzt werden können.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Berlin (red) - In fachspezifischen Workshops geht es beispielsweise um die Verbesserung von Energiespeichern, um neue Optionen für die Wärmedämmung, um Brennstoffzellen oder um neue Perspektiven für erneuerbare Energien.

"Deutschland ist als Innovationsstandort auf dem Feld der Nanotechnologie mit an der Weltspitze", so Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesumweltministerium. "Diese Spitzenposition müssen wir auch zur gezielten Weiterentwicklung von Energietechnologien nutzen." Die Nutzung von Nanotechnologien sei Teil der ökologischen Industriepolitik. In ihr stecken echte Zukunftschancen für die Schonung von Ressourcen und für die Steigerung der Energieausbeute bei erneuerbaren Energien, erklärte Machnig.

Die Nanokonferenz wurde vom Bundesumweltministerium und dem Forschungsverbund Sonnenenergie (FVS) initiiert und wird in Kooperation mit dem Bundesforschungsministerium und dem Bundeswirtschaftsministerium durchgeführt.