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Radioaktiver MüllAtomkraftgegner rechnen im November mit einem weiteren Castortransport nach Gorleben. Der Transport mit elf Behältern sei der 13. und vorletzte aus der französischen Wiederaufbereitungsanlage La Hague, teilte die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg am Montag mit.
(Foto / Abb.: tiero / Fotolia.com)Gorleben (ddp/red) - Danach solle hoch radioaktiver Müll aus der britischen Atomfabrik Sellafield ins Gorlebener Zwischenlager gebracht werden.
Die Atomkraftgegner wollen mit einer Großdemonstration sowie Straßen- und Schienenblockaden gegen den Castortransport protestieren. Jeder Transport nach Gorleben mache den finanziellen Sachzwang größer, dort auch ein Endlager zu bauen. Die Behörden geben den genauen Transporttermin vorab nicht bekannt. Als grober Zeitrahmen wurde aber auch von dieser Seite der Herbst genannt.
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Das bisher einzige Testlager zur unterirdischen Speicherung von Kohlendioxid könnte an der Linkspartei in Brandenburg scheitern. Die "Frankfurter Rundschau" zitiert am Samstag aus einem Referenten-Entwurf des CO2-Speicherungsgesetzes, dass bei der Standortwahl eine Beteiligung der Länder vorgesehen sei.
Gegner der Atomkraft haben den sofortigen Stopp des hochradioaktiven Atommülltransports von Norddeutschland nach Südfrankreich gefordert. Der Abfall soll in den kommenden Tagen von einem Forschungsinstitut über 1500 Kilometer in ein südfranzösisches Forschungszentrum gebracht werden.
Im Juni steht kein Transport radioaktiven Materials in das Zwischenlager Ahaus (Kreis Borken) an. Eine von Anti-Atomkraft-Initiativen befürchtete Lieferung schwach- und mittelradioaktiver Stoffe per LKW oder Bahn sei bislang nicht gemeldet, sagte die Sprecherin der Bezirksregierung Münster, Sigrun Rittrich, am Montag.
Die vier großen Stromanbieter E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall haben bis Ende des Jahres 2008 insgesamt mehr als 27,5 Milliarden Euro für die Stilllegung von Atomkraftwerken und die Entsorgung des Atommülls zurückgestellt. Was ein Endlager aber konkret kosten wird, steht auf einem ganz anderen Blatt.
Ein regelrechter Aufruhr im Emsland hat 1977 einem Medienbericht zufolge zur Entscheidung für Gorleben als Standort einer Atommülldeponie geführt. Dazu haben offenbar auch einflussreiche CDU-Politiker beigetragen. Vorgesehen war zunächst Wippingen als Endlager-Standort, eine Gemeinde im Emsland.Strompreise vergleichen
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