Strom-News
EcoTopTenMittlerweile haben viele Stromanbieter auch ein Angebot aus erneuerbaren Energien in der Schublade. Diese Angebote sind aber nicht immer nachhaltig effizient und der Zukunft mit erneuerbaren Energien nicht förderlich genug, so das Öko-Institut.
Freiburg (red) – EcoTopTen ist ein Forschungsprojekt der Öko-Institute e.V., das sich unter anderem mit den Angeboten auf dem Strommarkt beschäftigt. Zwar gebe es einige Stromanbieter, die alternativ zu ihren "normalen" Angeboten auch Ökostrom-Produkte anbieten, aber fehle oft die effiziente Nachhaltigkeit dieser Angebote.
Nachhaltige Effizienz ist dann gegeben, wenn ein bestimmter Anteil der Strompreise beispielsweise in den Bau eines Kraftwerkes auf Basis erneuerbarer Energien fließt oder aber der Strom in einem neu gebauten Kraftwerk erzeugt wird. Dieser Anteil soll über den staatlichen Anteil und dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hinausgehen. Derzeit gibt es insgesamt 13 Anbieter die in ganz Deutschland und 134 die nur regional Ökostrom anbieten und die EcoTopTen-Kriterien erfüllen.
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Kanzlerin Merkel will die Nutzung erneuerbarer Energien weiter stärken. Es sei wichtig, die Investitionen in die Zukunft nicht zu vergessen, "sondern uns auf die Zeit nach der internationalen Wirtschafts- und Finanzmarktkrise vorzubereiten", sagte Merkel am Samstag in ihrer wöchentlichen Video-Botschaft.
Ökostrom wird immer beliebter in den deutschen Haushalten. Jedoch ist nicht jedes Angebot empfehlenswert, da viele nur unter dem Deckmantel "Ökostrom" laufen. Am 28. April veranstaltet der Grüner Strom Labe e.V das Seminar "Ökostrom mit Umweltnutzen" und informiert über glaubwürdige Ökostromprodukte.
Die Stadtwerke Bielefeld bieten ihren Kunden künftig eine finanzielle Beteiligung an Anlagen zur Ökostrom-Erzeugung an, die die Stadtwerke in der Region errichten. Bürger können 500 bis 10.000 Euro für eine Dauer von fünf Jahren anlegen. Partner des Energieversorgers für das Finanzprodukt ist die Sparkasse Bielefeld.
Hamburg treibt offenbar die Pläne zur Gründung eines städtischen Energieversorgers voran. Nach einem Bericht des NDR soll der neue Versorger, der Hamburg Energie heißen und ausschließlich Ökostrom anbieten soll, bereits im Sommer 2009 an den Start gehen.
Zur Verbesserung der Luftqualität im mittelhessischen Marburg soll künftig vermehrt moderne Technik zum Einsatz kommen. Dies ist Ziel eines am Montag in Kraft getretenen Luftreinhalteplans, der eine stärkere Förderung von Solaranlagen, Wasser- und Windkraft und mehr Erdgasfahrzeuge im Nahverkehr vorsieht.Strompreise vergleichen
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