MIBRAG auf enertec

Nachfrage nach Braunkohle ist gewachsen

Nahezu 28 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stromes basierte im Jahr 2002 auf Braunkohle. Um den gestiegenen Bedarf befriedigen zu können, erhöhte die MIBRAG – drittgrößter Braunkohlenproduzent Deutschlands – ihre Förderleistungen auf über 19,4 Millionen Tonnen im Jahr 2002 (2000: 15,9 Millionen Tonnen).

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Die Nachfrage nach Braunkohle ist gestiegen. "Im Zuge des Strukturwandels in der Energiewirtschaft in Deutschland und Europa behauptet der alte Energieträger Braunkohle seinen Anteil am Markt. Bereits 93 Prozent der geförderten Rohkohle wird heute zur Verstromung eingesetzt. Nahezu 28 Prozent des in Deutschland verbrauchten Stromes basierte im Jahr 2002 auf Braunkohle. Der einheimische Energieträger nimmt einen festen Platz im Energiemix ein und wird als verlässliche sowie günstige Alternative in Zeiten hoher Ölpreise geschätzt", erklärte Bruce De Marcus, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mitteldeutschen Braunkohlegesellschaft (MIBRAG) zu Beginn der Woche auf der Leipziger Energiefachmesse enertec.

Um den gestiegenen Bedarf befriedigen zu können, erhöhte die MIBRAG – drittgrößter Braunkohlenproduzent Deutschlands – ihre Förderleistungen in den Tagebauen Profen und Vereinigtes Schleenhain auf über 19,4 Millionen Tonnen im Jahr 2002 (2000: 15,9 Millionen Tonnen). Abnehmer waren u. a. die Kraftwerke Lippendorf – mit einem Wirkungsgrad von über 43 Prozent eine der modernsten Anlagen Europas – und Schkopau. Nach Lippendorf wurden 2002 über 10,5 Millionen Tonnen Braunkohle (2000: 8,7 Millionen Tonnen) und nach Schkopau 5,1 Millionen Tonnen (2000: 3,7 Millionen Tonnen) geliefert.

Seit 1994 investierte der mitteldeutsche Braunkohlenproduzent – mit mehr als 2000 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber im Länderdreieck Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen – über 673,8 Millionen Euro in modernste Anlagen, Ausrüstungen und Systeme.