NABU wird Kunde bei der Naturstrom-AG

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Die Bundesgeschäftsstelle des Naturschutzbundes NABU in Bonn sowie die NABU-Zentren in ganz Deutschland beziehen ihren Strom künftig von der Naturstrom AG. Als "glaubwürdige Partnerschaft auf dem Weg in eine saubere Energieversorgung der Zukunft" bezeichnete NABU-Präsident Jochen Flasbarth die Kooperation mit dem Düsseldorfer Unternehmen.


Bei der Suche nach einem Kooperationspartner in Sachen Saubere Energie setzte der NABU strenge Maßstäbe an. So darf der Anbieter nicht gleichzeitig Atomkraftwerke betreiben und muss seinen Strom aus Neuanlagen produzieren, die für die hinzukommenden Kunden jeweils neu errichtet werden. "Nur auf diese Weise wird der Marktanteil von sauberem Strom stetig erhöht", sagte Flasbarth. Auch Wind- oder Wasserkraftanlagen, gegen die der NABU naturschutzfachliche Bedenken hat -- etwa wegen der Nähe zu einem Vogelschutzgebiet -- werden von der Naturstrom AG nicht unter Vertrag genommen. Naturstrom-Geschäftsführer Ralf Bischof sagte zu der Kooperation: "Wir haben im NABU nicht nur einen starken Partner für den Ausbau der Erneuerbaren Energien gefunden, sondern auch kompetente Unterstützung in allen Fragen rund um den Naturschutz. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und über das deutliche Zeichen, das der NABU durch sein konkretes Handeln gesetzt hat."


Alle NABU-Mitglieder haben die Möglichkeit, zu einem Sonderpreis Kunde der Naturstrom AG zu werden. Darüber hinaus unterstützt die Naturstrom AG die Kampagne "Farbe bekennen -- Strom muss grün sein" der Naturschutzjugend NAJU. Die NAJU möchte mit einer Vielzahl von Aktionen möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zum Wechsel ihrer Stromversorgung zu einem Naturstrom-Anbieter animieren.