Bilanz

N-ERGIE Jahresabschluss 2004: Kontinuität und Stabilität

2004 war für den Nürnberger Energieversorger N-ERGIE AG eigenen Angaben zufolge "ein erfolgreiches Geschäftsjahr, geprägt durch Kontinuität und Stabilität". Daher zeigte sich der Vorstand bei der Vorstellung der Bilanz zufrieden mit Entwicklung und Ergebnissen.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Nürnberg (red) - Trotz erheblicher Bewegungen am Markt sei es gelungen, mit wettbewerbsfähigen Preisen und umfassenden Dienstleistungsangeboten die bestehenden Marktanteile zu verteidigen und neue zu erschließen. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Prozent auf 1.163,6 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis betrug 99,1 Millionen Euro im Vergleich zu 91,4 Millionen Euro im Vorjahr. Die Bilanzsumme kletterte um 12,4 Millionen Euro auf 1.223,6 Millionen.

Im Mittelpunkt der Beteiligungspolitik habe 2004 weniger das Eingehen neuer Beteiligungen als vielmehr das Stärken der bestehenden Allianzen gestanden, teilte der Vorstand mit. Der Stromabsatz sank um 5,4 Prozent auf 7,00 Milliarden Kilowattstunden. Die absatzstärkste Kundengruppe stellten die Industriekunden mit 39,7 Prozent. Der Anteil der Privatkunden betrug 35,3 Prozent. Stadt- und Gemeindewerke trugen mit 25,0 Prozent zum Gesamtabsatz bei.

Auf das neue EnWG habe man sich mit einer innovativen Konzernstruktur vorbereitet, hieß es auf der Bilanzpressekonferenz weiter. Von dem zum 1. Januar 2005 gestarteten europaweiten Handel mit Emissionszertifikaten wolle man ebenfalls profitieren: Durch die moderne GuD-Technik im HKW Sandreuth habe die N-ERGIE mehr Emissionsberechtigungen als benötigt und besitze dadurch eine gute Ausgangsposition. Generell rechnet das Unternehmen für 2005 mit einer "positiven Geschäftsentwicklung".