Jahresabschluss

N-ERGIE fährt gutes Ergebnis ein

Der Vorstand des Nürnberger N-ERGIE-Konzerns hat das Geschäftsjahr 2003 mit dem Fazit "insgesamt zufrieden" abgeschlossen. Das bereinigte Betriebsergebnis beträgt 75,7 Millionen Euro - 2002 waren es 82,7 Millionen Euro. Der Stromabsatz sank um 4,5 Prozent auf 7,40 Milliarden Kilowattstunden.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Nürnberg (red) - Das Geschäftsjahr 2003 hat für den Nürnberger N-ERGIE Konzern das erste volle Geschäftsjahr nach der Vollfusion sowie in der neuen Unternehmensstruktur markiert. Während der Mittwoch durchgeführten Bilanzpressekonferenz zeigte sich der Vorstand insgesamt zufrieden mit der Entwicklung und den erzielten Ergebnissen.

In einem "sehr schwierigen Marktumfeld" - im Strombereich insbesondere geprägt durch steigende Großhandelspreise und zusätzliche öffentliche Abgaben und Umlagen auf Energie - habe man in allen Geschäftsfeldern die Planungen einhalten oder übertreffen können. Nicht zuletzt wegen wettbewerbsfähiger Preise habe sich die N-ERGIE im regionalen und teilweise überregionalen Markt bewährt.

Dder Umsatz stieg um 6,6 Prozent auf 1120,8 Millionen Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis beträgt 75,7 Millionen Euro im Vergleich zu 82,7 Millionen Euro zum Vorjahr. Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages wurden 60,5 Millionen Euro an die Städtischen Werke Nürnberg GmbH abgeführt. Die Thüga AG als außenstehender Aktionär erhält eine Ausgleichszahlung über 21,6 Millionen Euro.

Die Geschäftsaktivitäten und -ergebnisse des N-ERGIE Konzerns habe 2003 wesentlich die N-ERGIE Aktiengesellschaft bestimmt. Das Geschäftsjahr 2003 sei durch permanenten und sich weiter entwickelnden Wettbewerb auf den Strom- und Erdgasmärkten geprägt gewesen.

Im Wettbewerb zu anderen Stromhändlern habe man Kunden außerhalb des Netzgebietes gewonnen und Rückgänge im Stromabsatz des Netzgebiets teilweise kompensiert. Der Stromabsatz sank um 4,5 Prozent auf 7,40 Milliarden Kilowattstunden. Die absatzstärkste Kundengruppe stellen die Industriekunden mit 37,1 Prozent dar. Der Anteil der Privatkunden am Gesamtabsatz betrug 33,9 Prozent. Stadt- und Gemeindewerke trugen mit 29 Prozent zum Gesamtabsatz bei.

Für das Geschäftsjahr 2004 rechnet der Vorstand der N-ERGIE mit einer positiven Geschäftsentwicklung.