Einigung

N-ERGIE AG und Ruhrgas unterzeichnen Erdgasliefervertrag

Gestern haben Ruhrgas Vorstandsmitglied Dr. Michael Pfingsten und Dr. Peter Lauffer, Ruhrgas Verkaufsleiter, sowie N-ERGIE Vorstandssprecher Herbert Dombrowsky und Werner Juling, N-ERGIE Vorstandsmitglied, einen neuen Erdgasliefervertrag für das Heizkraftwerk Sandreuth unterzeichnet.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Das N-ERGIE-Kraftwerk Sandreuth wird derzeit noch mit Kohle befeuert, soll aber ab 2005 auf die umweltfreundlichere Gas- und Dampf-Technologie (GuD) umgerüstet und auf Erdgasbasis betrieben werden. Es soll das Gebiet Nürnberg weiterhin mit Fernwärme versorgen, aber zusätzlich doppelt so viel Strom wie heute erzeugen.

Mit dem jetzt unterzeichneten zehnjährigen Vertrag mit Ruhrgas hat sich N-ERGIE den langfristigen und wettbewerbsfähigen Bezug von Erdgas für das Kraftwerk gesichert. Pro Jahr werden bis zu 2600 Millionen Kilowattstunden Erdgas von Ruhrgas für das Heizkraftwerk Sandreuth an N-ERGIE geliefert. Mit der Menge Erdgas, die das Sandreuth in einer Stunde beziehen kann, könnten 19 Einfamilienhäuser für ein Jahr versorgt werden.

Das Gas wird künftig über eine neu zu bauende Erdgasleitung nach Sandreuth transportiert. Auch das innerstädtische Leitungsnetz der N-ERGIE wird durch die Leitung erheblich verstärkt. N-ERGIE Vorstandssprecher Herbert Dombrowsky und N-ERGIE Vorstandsmitglied Werner Juling zeigten sich erfreut über die konstruktiv und zügig durchgeführten Vertragsverhandlungen. Durch den Vertrag sei es möglich, das wirtschaftliche Risiko für das Heizkraftwerk beherrschbar zu machen, so Werner Juling. Dombrowsky konnte noch hinzufügen, dass dadurch die Kohlendioxid-Bilanz der Stadt erheblich verbessert und ein großer Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird.