Rekordergebnis

MVV legt vorläufige Bilanzzahlen für 2001/2002 vor

Die Mannheimer MVV Energie AG hat ihren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 42 Prozent auf 1,679 Milliarden Euro und das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis um 36 Prozent auf 144 Millionen Euro gesteigert. Dies geht aus den vorläufigen Bilanzzahlen des IAS-Jahresabschlusses hervor.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Der europaweit tätige Energieverteiler und Dienstleister MVV Energie AG (Mannheim) hat seinen Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr 2001/2002 um 42 Prozent auf 1,679 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,18 Milliarden Euro) und das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (EBIT) im gleichen Zeitraum um 36 Prozent auf 144 Millionen Euro gesteigert. Dies geht aus den vorläufigen Bilanzzahlen des IAS-Jahresabschlusses hervor, die das Unternehmen heute in Mannheim bekannt gegeben hat.

"In einer wettbewerbsbedingt sehr schwierigen Marktlage mit einer erneut schwachen Konjunktur in Deutschland ist es uns gelungen, unseren europäischen Wachstumskurs als regionales Verteilungsunternehmen konsequent fortzusetzen. Trotz einer gleichzeitig überdurchschnittlich milden Witterung und hohen eigenen Investitionen in unsere Wachstumssegmente, die erst in den Folgejahren zu positiven Ergebnisbeiträgen führen werden, haben wir unsere bereits ehrgeizige Planung übertroffen. Auch im laufenden Geschäftsjahr wollen wir durch weitere Beteiligungen, Erneuerbare Energien und Energiedienstleistungen weiter wachsen", kommentierte MVV-Vorstandssprecher Roland Hartung. Den endgültigen Jahresabschluss veröffentlicht die MVV Energie AG im Rahmen ihrer Bilanzpressekonferenz am 6. Februar 2003.

Im laufenden Geschäftsjahr will das Unternehmen seinen Umsatz auf über zwei Milliarden Euro steigern. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) der MVV Energie AG wird in diesem Jahr sehr stark von dem anstehenden Verkauf ihrer Anteile an der Gasversorgung Süddeutschland GmbH (GVS) abhängen. Der Verkauf wird derzeit wettbewerbsrechtlich von der EU-Kommission geprüft. Sollte es zu keiner Genehmigung und damit zu keinem Verkauf kommen, so erwartet das Unternehmen eine Steigerung des EBIT im laufenden Jahr um etwa fünf Prozent – einschließlich des dann wieder anfallenden Ertrages aus der GVS-Beteiligung. Das kräftige Umsatzwachstum im zurückliegenden Jahr resultiert nach Angaben des Unternehmens vor allem aus dem ausgeweiteten Stromgroßhandel, aus Vertriebserfolgen im überregionalen Stromgeschäft sowie aus der erstmaligen Konsolidierung von Beteiligungsunternehmen in Solingen, Ingolstadt, Brno (Brünn/Tschechien) und Bydgoszcz (Bromberg/Polen).