Pläne

Müller will mit Kohle-Stiftung auch Kunstprojekte fördern

Der RAG-Chef will mit der geplanten Kohle-Stiftung offenbar in einem kleinen Rahmen auch Kunstprojekte fördern, die im Zusammenhang mit dem Bergbau stehen. Ob Müller allerdings der Stiftung auch vorstehen wird, steht noch lange nicht fest.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Hamburg/Essen (ddp/sm) - Die zur Absicherung der Bergbaualtlasten geplante Kohle-Stiftung soll nach dem Willen von RAG-Chef Werner Müller bis zu einem Promille ihres Etats für Kultur ausgeben. Wie die Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit" aus Unternehmenskreisen erfuhr, soll dieses Geld in Kunst- und Bildungsprojekte fließen, die im Zusammenhang mit dem Bergbau stehen.

Der RAG-Chef und ehemalige Bundeswirtschaftsminister Müller möchte gerne an die Spitze der geplanten Stiftung treten. Er ist jedoch als Kandidat bei der CDU umstritten. So wünscht sich vor allem NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) eine andere Besetzung, da er fürchtet, das Land müsse später für die Kohle-Altlasten aufkommen.