Mehr Nutzen

Müller beim PESAG Energiegespräch: "Regionale Energieverbünde sind positiv"

Das fünfte Energiegespräch des ostwestfälisch-lippischen Energieversorgers PESAG fand diesmal mit prominenter Beteiligung statt. Wirtschaftsminister Werner Müller beurteilte den angestrebten Zusammenschluss von PESAG, EMR und Wesertal als "im Grundsatz durchaus positiv".

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Beim 5. PESAG Energiegespräch, das kürzlich in Paderborn stattfand, diskutierte Wirtschaftsminister Dr. Werner Müller mit Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft über das Thema "Multi Utility – Mehr Nutzen für den Kunden!?" Bei der Podiumsdiskussion bewertete der Minister Fusionen im regionalen Bereich wie der angestrebte Zusammenschluss zwischen PESAG (Paderborn), EMR (Herford) und Wesertal (Hameln) als "im Grundsatz durchaus positiv", da größere Verbünde leistungsfähiger seien.

"Wir sind nunmehr in der Lage, in weiten Teilen unseres Marktes ein umfassendes Spektrum an leitungsgebundenen Versorgungs- und Entsorgungsprodukten sowie an allen dazugehörigen Dienstleistungen anzubieten. Hierzu gehören auch intelligente und fortschrittliche Lösungen für alle Fragen des Energiemanagements bis hin zu Produkten, die auf einzelne Kunden zugeschnitten sind, wie Druckluft- Versorgung oder der Betrieb spezieller Kläranlagen oder gar die Klärschlammentsorgung", beschrieb Dr. Bernhard Bloemer, Pesag-Vorstandssprecher, das neue Aufgabengebiet seines Unternehmens.

Weitere Ergebnisse des Energiegesprächs: Wenn Multi Utility einen Mehrnutzen für den Verbraucher bringe, sei dies nur zu begrüßen, betonten zwei PESAG-Großkunden. Prof. Dr. Hildegard Manz-Schumacher von der Fachhochschule Bielefeld allerdings bezweifelte aufgrund von Ergebnissen der Marktforschung, dass neben Geschäftskunden auch private Verbraucher Interesse an Multi Utility haben.