Studie

Modernisierung von Windparks kann Steuererträge erhöhen

Würden die niedersächsischen Gemeinden ihre alten Windkraftanlagen durch neue ersetzen, könnten sie doppelt so hohe Gewerbesteuereinnahmen verzeichnen wie bisher. Das ergab eine Studie des Bundesverbands WindEnergie, der Windenergieagentur Bremerhaven/Bremen und der Deutsche WindGuard.

Stromzähler© Gina Sanders / Fotolia.com

Hannover (ddp-nrd/sm) - Der Ersatz alter Windkraftanlagen durch moderne (sog. Repowering) könnte den niedersächsischen Regionen doppelt so hohe Einnahmen aus der Gewerbesteuer einbringen wie bislang. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Thema "Repowering von Windkraftanlagen", die der Bundesverband WindEnergie, die Windenergieagentur Bremerhaven/Bremen und der Gutachter Deutsche WindGuard kürzlich in Hannover vorstellten.

Moderne Anlagen hätten ein Vielfaches an Leistung im Vergleich zu Windrädern aus den 90er Jahren, sagte der Geschäftsführer der Windenergieagentur, Jan Rispens. In den 15 untersuchten Gemeinden könnte sich nach einer Modernisierung der Anlagen die Windenergieleistung von 340 auf 759 Megawatt erhöhen.

Diese Steigerung bei der Energieerzeugung durch die Anlagenbetreiber brächte für die Gemeinden eine Verdoppelung der Gewerbesteuereinnahmen. Nach Angaben des Chefs von Deutsche WindGuard, Knud Rehfeld, beliefen sich die Mehreinnahmen an Gewerbesteuer für die Gemeinden auf 6,43 Millionen Euro.