Kühlung

Moderne Wärmepumpe als effiziente Klimaanlage nutzbar

Moderne Wärmepumpen können nicht nur als Wärmequelle dienen, sondern bei sommerlichen Temperaturen auch das Haus kühlen. Die Anlage kann im Gegensatz zu einer Klimaanlage die entzogene Wärme effizienter nutzen, und die Kühlung erfolgt ohne Durchzug oder Geräusche.

Netzausbau Ökostrom© Gina Sanders / Fotolia.com

Düsseldorf (red) - Um sein Haus oder seine Wohnung bei sommerlichen Temperaturen konstant auf angenehme 22 Grad zu kühlen, sind normalerweise hohe Investitionen nötig und auch der Installationsaufwand ist nicht zu unterschätzen. Die Lösung bietet eine moderne Wärmepumpe, so die Empfehlung der Energieagentur NRW.

Überflüssige Wärme effizient nutzen

Man kann mit einer Wärmepumpe, mit der man im Winter sein Gebäude heizt, im Sommer seine Räume energieeffizient kühlen. Bei Wasser/Wasser-Wärmepumpen und Sohle/Wasser-Wärmepumpen kann die Wärme, die den Räumen im Sommer entzogen wird, im Erdreich gespeichert werden und dann im winterlichen Heizbetrieb die Effizienz der Anlage erhöhen. Bei allen Wärmepumpen, also auch bei Luft/Wasser-Wärmepumpen, kann mit der überflüssigen Raumwärme aber auch das Brauchwasser erwärmt werden. Eine herkömmliche Klimaanlage gibt die Wärme lediglich ungenutzt an die Umgebungsluft ab.

Kühlung ohne Durchzug und Geräusche

Was viele an der Kühlung mit einer Wärmepumpe schätzen: Die Räume können auch über große Flächen gekühlt werden. Das in den Leitungen der Fußboden- oder Wandheizung zirkulierende 16 bis 19 Grad kalte Wasser entzieht dem Raum dabei die Wärme. Aus diesem Grund gibt es keinen Durchzug und auch keine Geräusche, wie man sie von klassischen Klimaanlagen kennt. Als billige Alternative eignet sich eine solche Pumpe allerdings nicht: Eine Wärmepumpe, mit der man ein Gebäude heizen und kühlen kann, kostet für ein 150 Quadratmeter großes Einfamilienhaus je nach Heizwärmebedarf zwischen 15.000 und 20.000 Euro.