In NRW

Mittelstand empfiehlt Option auf Strompreissenkungen

Geht es nach dem Bundesverband mittelständischer Wirtschaft (BVMW), sollte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben mit den Versorgern eine Option auf Strompreissenkungen im kommenden Jahr festlegen. Sie soll greifen, wenn die Rohstoffpreise zurückgingen.

Stromtarife© Andre Bonn / Fotolia.com

Düsseldorf (ddp-nrw/sm) - Die mittelständische Wirtschaft in NRW fordert Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) auf, mit den Versorgern eine Option auf Strompreissenkungen im kommenden Jahr festzulegen. Diese Option solle greifen, wenn die Rohstoffpreise zurückgingen, teilte der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) in NRW am Donnerstag in Düsseldorf mit.

Der Landesgeschäftsführer des Verbandes, Herbert Schulte, verwies darauf, dass der Ölpreis seit Ende August falle. Damit stünden die Chancen gut, dass auch der Gaspreis demnächst sinke. "Aber wie heute werden die Stromversorger im kommenden Jahr Argumente finden, warum nur steigende, nicht aber sinkende Rohstoffpreise auf die Strompreise durchschlagen", ergänzte er. Daher solle Thoben die Option festschreiben.

Schulte betonte auch, dass Strom und Gas derzeit die "stärksten Kostentreiber" für mittelständische Unternehmen seien. Die derzeitige Preiserhöhungswelle beeinträchtige die Chancen auf einen starken Aufschwung im kommenden Jahr.