Brennstoffe

Mit wasserführenden Kaminöfen Heizkosten senken

Um steigenden Energiepreisen Einhalt zu gebieten, haben Kaminofen-Hersteller eine interessante Möglichkeit entwickelt, die Heizkosten zu senken: Wasserführende Kaminöfen, die als zusätzlicher Energielieferant dienen und über einen Pufferspeicher an das zentrale Heizsystem angeschlossen werden.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Brilon (red) - Diese Kaminöfen verfügen über einen Wasserwärmetauscher sowie eine integrierte Wassertasche, in der das Heizungswasser erhitzt wird. Als Zwischenstation für das aufgeheizte Wasser dient ein rund 500 Liter fassender Pufferspeicher, der das Wasser bei Bedarf über ein Rohrleistungssystem an die Heizkörper und zur Warmwasserbereitung abgibt.

Ein Vorteil eines solchen Kaminofens besteht darin, dass er nicht mit Öl oder Gas, sondern mit Holz befeuert wird, was preisgünstiger ist. Der Ofen selbst gibt die Konvektionswärme und Strahlungswärme direkt in die Räume ab. Zusätzlich unterstützt und entlastet er den weiterhin bestehenden Brenner für das Heizsystem. Hierdurch lassen sich die laufenden Kosten für Brennstoffe in vielen Fällen halbieren. Hinzu kommt, dass die Verbrennung von Holz CO2-neutral ist.

Kaminofen mit Außenluftanschluss und Solaranlage

Die Firma Drooff Kaminöfen aus Brilon hat im vergangenen Jahr das Modell "Varese HF W" auf den Markt gebracht, das zu rund einem Drittel für die Raumheizung und zu zwei Dritteln für die Erwärmung des Wassers ausgelegt ist.

Das Festbrennstoffgerät verfügt über einen Außenluftanschluss und eignet sich daher auch für den Einbau in extrem gut isolierte Öko-Häuser. Hier besteht sonst das Problem, dass die vorhandene Raumluft nicht ausreicht, um den Ofen sicher und effizient betreiben zu können. Als weitere Option können der Kaminofen von Drooff und die bestehende Heizungsanlage zusätzlich mit einer Solaranlage verbunden werden, was sowohl die Effizienz als auch die CO2-Bilanz nochmals verbessert.