Global Green Challenge

Mit Solar-Rennwagen 3000 Kilometer durch die Wüste

In Australien startet am kommenden Wochenende die "Global Green Challenge", welche als inoffizielle Weltmeisterschaft des solaren Motorsports gilt. Mit von der Partie ist auch der Solarrennwagen SolarWorld No.1, der von angehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren der Hochschule Bochum entwickelt wurde.

Netzausbau© Günter Menzl / Fotolia.com

Bonn (red) – Das 7-Tage-Rennen wird denn rein von der Sonne angetriebenen Solarrennwagen SolarWorld No.1 rund 3.000 Kilometer quer durch die Wüste Australiens führen – von Darwin bis nach Adelaide. Dabei soll der geräuschlose Flitzer eine Höchstgeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern erreichen. Mehr als ein Jahr dauerte die Entwicklung des Rennwagens, bei dem Studentinnen und Studenten aus den Fachbereichen Mechatronik und Maschinenbau, sowie Elektrotechnik und Informatik mitwirkten. Unterstützt wurden sie dabei von der SolarWorld AG.

Die Zukunft liegt in Elektrofahrzeugen

Der SolarWorld No.1 ist ein Beispiel für die klimafreundliche Mobilität der Zukunft, da er nicht abhängig von fossilen Energien ist, sondern nur die Sonne als Energiequelle nutzt. "Unser Solarracer ist Symbol für die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der Solarenergie", so der Vorstandsvorsitzende der SolarWorld AG Frank H. Asbeck. "Ich bin überzeugt, dass die Zukunft der nachhaltigen Mobilität in Elektrofahrzeugen liegt, die zu Hause CO2-freien Strom aus der Sonne tanken können."