Strom-News
Dachse für HamburgSenerTec und der Hamburger Energiedienstleister EnVersum wollen noch in diesem Jahr 100 Mini-Blockheizkraftwerke in Hamburg errichten; nächstes Jahr sollen 1500 im gesamten Bundesgebiet folgen. Mini-BHKWs seinen eine gute Ergänzung zu erneuerbaren Energien, um kurfristig auftretende Schwankungen im Stromnetz auszugleichen.
Schweinfurt (red) - Die auf Kraft-Wärme-Kopplung basierenden Mini-BHKWs namens Dachs sollen Teil eines "virtuellen Kraftwerkes" sein und konventionelle Kraftwerke nach und nach ersetzen. Sie verbrauchen bis zu 30 Prozent weniger Primärenergie und können somit den CO2-Ausstoß um 47 Prozent senken.
Da Photovoltaikanlagen oder Windparks abhängig von der Witterung sind, könnte es, wenn man die herkömmlichen Kraftwerke durch solche Anlagen ersetzt, zu Netzschwankungen kommen. Um dies zu verhindern, sollen intelligente Netze, Smart Grids, zum Einsatz kommen, welche die Produktion und Verteilung auf einem konstanten Niveau halten und die kleinen BHKW-Anlagen bei Bedarf hinzuschalten können.
Die Funktionalität solcher Smart Grids wurde nach eigenen Angaben bereits von SenerTec erprobt. Am Fraunhofer Institut wurde in Kooperation mit Ernergieunternehmen ein netzwerkbasiertes Energiemanagement- und Kommunikationssystem entwickelt. Durch die Vernetzung von dezentralen Energieerzeugern wie den Mini-BHKWs, soll der Ausbau regenerativer Energie im Netz ermöglicht werden, da man so auf Spitzenlasten besser reagieren könne.
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Trotz scharfer Kritik aus den eigenen Reihen strebt Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) den Atomausstieg bis spätestens 2030 an. Das Aus für Biblis A und Neckarwestheim 1 stehe quasi schon vor der Tür, so ein Magazinbericht. Das Umweltbundesamt hält sogar einen noch früheren Ausstieg für möglich.
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