Unverzichtbar

Mineralölwirtschaft sieht Zukunft bei fossilen Brennstoffen

Die deutsche Mineralölwirtschaft setzt auch künftig auf Energie aus fossilen Brennstoffen. Zwar stehe man regenerativen Energien nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber, jedoch werde Heizöl auch in Zukunft unverzichtbarer Bestandteil im Heizungsmarkt bleiben.

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Berlin (red) - Eines Berichtes der Mitteldeutschen Zeitung zufolge sieht Dieter Bischoff vom Gesamtverband des Deutschen Brennstoff-und Mineralölhandel (GDBM) auch in Zukunft Öl als unverzichtbaren "Eckpfeiler" im Energiemix an.

Der Verband spricht sich gegen eine Verpflichtung zum Einsatz erneuerbarer Energien bei Neubauten aus, dies würde zu hohen Kosten für die Verbraucher führen. Generell lehne die Mineralölwirtschaft Wind- und Sonnenenergie jedoch nicht ab. Da man sich bewusst sei, mit einer endlichen Energie zu handeln, setze man auf Energieeffizienz bei Ölheizungen bei einem gleichzeitigen Ausbau der Erneuerbaren.

Durch die Markteinführung von schwefelarmem Heizöl und Öl-Brennwerttechnik sowie die Vorbereitung der Markteinführung von Bioheizöl wolle die Mineralölwirtschaft aktiv zum Klimaschutz beitragen, wie der GDBM auf seiner Website mitteilt. Forderungen wie "Weg von den fossilen Energien" würden zu einer Verunsicherung der Verbraucher führen und damit Energiesparmaßnahmen wie den Einbau von Öl-Brennwertheizungen verhindern.

Der Verband vertritt Händler flüssiger und fester Brennstoffe, seine Mitglieder leifern laut MZ 75 Prozent des Heizölbedarfs und 50 Prozent des Dieselkraftstoffs in Deutschland.

Weiterführende Links
  • Zum Artikel der MZ
  • Zur Website der GBDM