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Stromkosten sparenDer Hausgerätehersteller Miele setzt bei der IFA auf Energieeffizienz und intelligente Vernetzung. Waschmaschine und Trockner sollen automatisch erkennen, wann Strom günstig ist und automatisch starten. Miele kooperiert mit dem Energieunternehmen RWE, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Ein Pilotprojekt soll Ende des Jahres starten.
(Foto / Abb.: Andreas F. / Fotolia.com)
Berlin/Gütersloh (red) - "Eine neue Dimension in Sachen Innovation, Nachhaltigkeit und Bedienkomfort" nannte dies Dr. Reinhard Zinkann, geschäftsführender Gesellschafter von Miele, auf der Pressekonferenz am Messestand.
Waschmaschinen und Trockner sollen automatisch erkennen, zu welchen Zeiten Strom am wenigsten kostet und sich dementsprechend automatisch starten lassen. Einen deutlichen Schub erhält die "Smart-Grid"-Technologie, wenn die Stromanbieter ab Ende 2010 gesetzlich verpflichtet sind, zeit- und lastabhängige Tarife anzubieten, damit erneuerbare Energien effizienter genutzt werden.
Zudem verkündete Zinkann eine exklusive Kooperation mit dem RWE-Konzern. Ziel: Stromkosten sparen mittels "Smart Grid", also der Berücksichtigung von zeit- und lastabhängigen Tarifen. Der erste Schritt sei der Test einer "Smart-Grid"-fähigen Tarifidee in NRW. Ein Pilotprojekt soll Ende des Jahres starten.
Die frühzeitige Erschließung der "Smart-Grid"-Technologie ist zudem zentraler Bestandteil der ganzheitlich ausgerichteten Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. Eine weitere IFA-Premiere aus dem Hause Miele: Das weltweit erste automatische Dosiersystem, das neben Flüssigwaschmittel auch Waschpulver verarbeiten könne und den Waschmittelverbrauch um bis zu 30 Prozent reduzieren soll.
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