Personalie

Michael G. Feist viertes Vorstandsmitglied der Stadtwerke Hannover AG

Bis zum 1. April dieses Jahres wird sich der von der Deutschen Essent GmbH kommende Michael G. Feist (53) als Vorstand ohne Geschäftsbereich bei der Stadtwerke Hannover AG einarbeiten. Zum 1. April dann wird er den derzeitigen Vorstandsvorsitzenden Dr. Erich Deppe in dessen Amt ablösen. Eine wesentliche Herausforderung stellt das Unbundling für Feist dar.

Stromnetz Ausbau© Gina Sanders / Fotolia.com

Michael G. Feist (53) hat zu Wochenbeginn seine Arbeit bei der Stadtwerke Hannover AG aufgenommen. Er ist der designierte Nachfolger des derzeitigen Vorstandsvorsitzenden Dr. Erich Deppe, den Feist zum 1. April dieses Jahres ablösen wird. In der Zwischenzeit arbeitet er sich als Vorstand ohne besonderen Geschäftsbereich in seine neuen Aufgaben ein.

In der Energiebranche kennt Feist sich aus: Vor seinem Wechsel nach Hannover war er der Sprecher der Geschäftsführung der Deutschen Essent GmbH, die eine Mehrheitsbeteiligung an den Stadtwerken Bremen und eine führende Position im deutschen Windenergiemarkt hält. Die zweimonatige parallele Amtszeit mit Dr. Deppe will der künftige Vorstandsvorsitzende nutzen, um das Unternehmen von innen kennen zu lernen und um Kontakte zu Kunden und Gesellschaftern aufzunehmen. "In dieser Zeit kann ich mich abseits des üblichen Termindrucks mit den notwendigen Daten und Fakten vertraut machen, um dann Anfang April auf einem soliden Fundament in die Funktion des Vorstandssprechers zu wechseln", sagte Feist anlässlich seines Amtsantrittes.

Angesprochen auf die wichtigsten Herausforderungen für ihn und seine beiden Vorstandskollegen Prof. Hans-Jürgen Ebeling und Jochen Westerholz nannte Feist spontan das Thema weitere Erhöhung der Wettbewerbsanforderungen an Stadtwerke wie etwa durch Unbundling. "Die Kunden werden enorm umdenken müssen. Und wir mit ihnen", sagte Feist. Und weiter: "Mit einem einzigen Anruf bei seinem Energieversorger ist es dann grundsätzlich nicht mehr getan. Erst muss das Rohr oder das Kabel beim örtlichen Netzbetreiber geordert werden; dann Gas oder Strom bei einem Energie-Lieferanten," beschreibt der neue enercity-Vorstand die Zukunft.