Strom-News
Bis 2019Die Stadtwerke Chemnitz setzen weiter auf die Verstromung von Braunkohle. Das Unternehmen hat jetzt einen neuen Liefervertrag mit der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft (Mibrag) geschlossen. Damit liefert die Mibrag ab 2010 bis 2019 jährlich 1,3 Millionen Tonnen Rohbraunkohle.
Chemnitz/Theißen (ddp-lsc/sm) - Die Kohle werde mit der Bahn nach Chemnitz transportiert. Mibrag-Chef Joachim Geisler sagte, der Vertrag gebe dem Unternehmen zusätzliche Planungssicherheit.
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Die Bundesregierung muss nach Ansicht von Brandenburgs SPD-Fraktionschef Günter Baaske die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien zur Braunkohle-Verstromung fördern. Der Bund müsse endlich seine Zurückhaltung bei dem Thema aufgeben, forderte Baaske nach einem Treffen mit Vertretern der EU-Kommission in Brüssel.
Die Chancen für einen Erfolg der Volksinitiative gegen den Aufschluss neuer Tagebaue in der Lausitz haben sich deutlich verschlechtert. Nach dem Infrastrukturausschuss hat nun auch der Hauptausschuss dem Landtag Brandenburg empfohlen, die Initiative abzulehnen, so der Ausschussvorsitzende und SPD-Fraktionschef Günter Baaske.
Etwa 20.000 Menschen haben bisher die Volksinitiative gegen neue Tagebaue in der Lausitz unterzeichnet. Die Aktion für einen mittelfristigen Ausstieg aus der Braunkohle werde fortgesetzt, um bei der offiziellen Auszählung der Unterschriften "auf der sicheren Seite" zu sein.
Die deutsche Kohle bleibt für die Deutschen ein wichtiger Bestandteil der nationalen Energieversorgung. Einer aktuellen Umfrage zufolge befürwortet die Mehrheit der Bundesbürger die weitere Nutzung von Braunkohle sowie die Entwicklung CO2-armer Kohlekraftwerke.
Die Grünen in Sachsen-Anhalt fordern eine drastische Senkung der CO2-Emissionen im Land. Der Pro-Kopf-Ausstoß soll bis 2020 von bislang elf auf sieben Tonnen gesenkt werden. Das ist das Ziel eines Eckpunkte-Papiers zur Energiepolitik, das die Grünen am Samstag auf ihrem Landesparteitag verabschiedet haben.Strompreise vergleichen
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