Kooperation

Mibrag und EnBW prüfen Bau eines Braunkohlekraftwerks

Die Mitteldeutsche Braunkohlengesellschaft mbH (MIBRAG) in Theißen und die EnBW Energie Baden-Württemberg AG in Karlsruhe, haben sich darauf verständigt, bis Ende März 2007 den Neubau eines Braunkohlekraftwerks in Profen (Bundesland Sachsen-Anhalt) gemeinsam zu prüfen.

Netzausbau© Thomas Aumann / Fotolia.com

Theißen/Karlsruhe (red) - Ziel des zu prüfenden gemeinsamen Vorhabens soll ein Kraftwerk modernster Technik sein. Mit einer Leistung von rund 660 Megawatt (MW) soll dieses die zwei älteren Braunkohlekraftwerke Deuben und Mumsdorf ersetzen.

Das Kraftwerk solle zudem auch einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Braunkohlenbergbaus in Mitteldeutschland für weitere Jahrzehnte leisten und damit Arbeitsplätze in der Region sichern. EnBW könnte dadurch ihren Erzeugungsmix langfristig auf eine breitere Erzeugungsbasis stellen. Derzeit ist die EnBW auch in Vorplanungen für einen möglichen Neubau eines Steinkohleblocks und eines gasbefeuerten GuD-Blocks am Standort Karlsruhe. In Rheinfelden (Baden-Württemberg) baut die EnBW derzeit ein Wasserkraftwerk mit einer installierten Leistung von 100 MW neu. Dieses EnBW-Projekt gilt derzeit als das bundesweit größte Bauvorhaben im Bereich regenerativer Energien.

Beide Unternehmen arbeiten bereits seit längerem im Kraftwerk Lippendorf zusammen.

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